Fabeln

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Kranich und Wolf (nach Martin Luther)

Ein Wolf (frißt) ein Schaf, und dabei (bleibt) ihm ein Knochen quer im Hals stecken. In seiner Angst (bittet) er um Hilfe und (verspricht) für diese Hilfe großen Lohn.
Da (kommt) ein Kranich und (stößt) seinen langen Schnabel dem Wolf in den Rachen und (zieht) den Knochen heraus. Dann (fordert) er den versprochenen Lohn. Der Wolf aber (spricht): "Du willst noch Lohn haben? Du solltest mir Lohn geben, da du lebendig aus meinem Rachen gekommen bist! Dank du Gott, dass ich dir den Hals nicht abbiß."

Der Fuchs und die Trauben (nach Äsop)

An einem Rebstock, der sich an einer hohen Mauer (emporrankt), (hängen) wundervolle, saftige Trauben. Das (sieht) ein hungriger Fuchs, und gierig (macht) er sich daran, die Trauben zu erwischen. Ein ums andere Mal (springt) er, (springt) ganz verzweifelt, so hoch er (kann); ja schließlich (versucht) er sogar, die Mauer zu erklettern.
Aber alles umsonst - die Trauben (hängen) doch zu hoch!
Da (sagt) der Fuchs verächtlich: "Diese Trauben sind mir viel zu sauer!", (macht) ein hochmütiges Gesicht - und (geht) davon.