Von Tee und Kaffee - von Ziegen und Mönchen

Lückentextübung

In diesem Text fehlen sowohl koordinierende und subordinierende Konjunktionen als auch Konjunktionaladverbien. Ergänzen Sie die Lücken. Erschließen Sie aus dem Kontext und dem Satzbau, um welche Konjunktion es sich handeln könnte.
Hinweis: Mehrteilige Konjunktionen sind in mehrere Lücken geteilt, damit Sie sie besser erkennen können.

Sie das letzte Mal bei einer gemütlichen Tasse Tee saßen, ist Ihnen dann einmal der Gedanke gekommen, woher der Tee eigentlich stammt?
Den Tee entdeckte, man einer chinesischen Geschichte glauben will, der chinesische Kaiser Shen Nung knapp drei Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung, man in Europa noch in der finstersten Vorzeit lebte. Holländische Seefahrer brachten den ersten Tee Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa, die Verwendung des chinesischen Nationalgetränks verbreitete sich erst gegen Ende des Jahrhunderts. Dann war es auch hauptsächlich ein Getränk des Adels und der reichen Kaufleute, sich andere dieses orientalische Wundergetränk nicht leisten konnten. Als Medikament mag es auch ärmeren Leuten verordnet worden sein, man glaubte, der Tee Linderung bei allen möglichen Krankheiten brachte. Die Europäer bezahlten Tee zuerst teuer mit Gold und Silber, in der übrigen Welt wurde gerade nichts produziert, was die Chinesen gewollt hätten. So wäre das Teetrinken wer weiß wie lange ein Alleinrecht nur für reiche Leute geblieben, nicht der Teepreis im 18. Jahrhundert ”dank” des Opiumschmuggels gesunken wäre. Der Teehandel war im 18. und 19. Jahrhundert ein einziges Durcheinander. es am Ausgangspunkt der Reise Drogenhandel gab, regierte am Bestimmungsort in England großangelegter Schmuggel, dessen Ursache die unglaublich hohen Zölle waren. die Staatsgewalt einen langen und erbitterten Kampf gegen die Schmuggler geführt hatte, erließ sie 1784 ein Gesetz, das die Zölle abschaffte. Dies war schon ein Schritt in die richtige Richtung, auch das den Teehandel nicht vollständig ehrlich machte. Ein Weg, am Teeverkauf mehr zu verdienen als der Händler am Nachbarstand war, man etwas Billigeres in den Tee mischte, was man nicht erst den langen Weg von China bringen musste. So mochte die Teetruhe Tee, Asche oder getrocknete Kartoffelblätter enthalten.
Heutzutage benutzen wir meistens Teebeutel, wir unseren Tee schnell und bequem zubereiten können. Man benutzt für die Verpackung des Tees zwar modernste Technik, finden sich aber Unreinheiten in unserem Teebeutel.
der Tee recht populär ist, ist doch auch Kaffee eine ernstzunehmende Konkurrenz.
Ein liebes Kind hat viele Namen, so gibt es auch viele Geschichten über die Entdeckung des Kaffees. Nach einer Legende ”erfanden” jemenitische Mönche den Kaffee vor reichlich tausend Jahren. ihre Ziegen kleine Beeren von Sträuchern mit glänzenden Blättern gefressen hatten, kamen sie eines Abends überhaupt nicht wie gewohnt zur Ruhe, liefen lebhaft umher. es ihm komisch vorkam, begann einer der Mönche, die kirschroten Beeren näher zu untersuchen. Der aus ihnen gepresste Saft war geschmacklos, so warf der Mönch den Zweig ins Feuer. die Beeren in den Flammen lagen, begannen sie wunderbar zu duften. In der Asche wurden geröstete Bohnen gefunden, die in einer Schale zerrieben und mit heißem Wasser übergossen wurden. Das schwarz verfärbte Wasser schmeckte bitter, bald stellte sich ein seltsam leichtes und erfrischtes Gefühl ein, auch Denkprozesse funktionierten besser. Die erste Erwähnung des Kaffees findet man in den Handschriften eines arabischen Arztes aus dem 10 Jh. Von den Persern weiß man, sie seit dem 15 Jh. Kaffee trinken. Die Verbreitung des Kaffeetrinkens beschleunigte in dieser Zeit der Gouveneur von Mekka, er das Kaffeetrinken als ungesund und unsittlich verbot. Der Sultan von Kairo, der ein großer Kaffeefreund war, kümmerte sich wenig um das Verbot. Die Aufhebung des Verbotes war zu ihrer Zeit ein aufsehenerregendes Ereignis, jeder wollte dieses anregende Getränk probieren.

Also, Sie sich das nächste Mal nicht entscheiden können zwischen Kaffee und Tee, denken Sie gut nach, sie sich entscheiden!

Nach verschiedenen Quellen